Thermenlandbrunnen

Der Thermenlandbrunnen am Stadt-Zug-Platz als Mittelpunkt des Kreisverkehrs positioniert die Stadt Fürstenfeld als Thermenhauptstadt. Steht dieser Brunnen doch als Wahrzeichen für die saubere Energiegewinnung aus dem Erdinneren, der Beheizung der öffentlichen Gebäude und zahlreichen Haushalte mit Thermalwasser aus 1.950 m Tiefe. Gleichzeitig symbolisiert dieser Brunnen auch  die Kraft des Wassers der zahlreichen Thermalbohrungen dieser Region. Fürstenfeld ist der Mittelpunkt der Thermen im Thermenland Steiermark und des Burgenlandes.

Eine treffende Synergie zwischen Himmel und Erde findet sich im folgenden biblischen Mythos: Am Anfang war das große Nichts: Die Erde war wüst und leer, Finsternis herrschte über der Urflut. Dann aber teilte Gott die Welt in zwei Hälften: Ein Gewölbe trennte das obere Wasser vom unteren Wasser. Und Gott nannte das Gewölbe Himmel. Nach dem Alten Testament befindet sich also unter der Erdoberfläche ein unerschöpflicher Wasservorrat.

Fürstenfeld hat als Klimabündnisstadt damit ihre Vorreiterrolle in Umweltfragen bewiesen und die Wärmeversorgung der Stadt auf einen bis weit ins 3.Jahrtausend reichenden technologischen Standard gestellt.

Grund genug als Symbol für diese positiven Aspekte an diesem sorgfältig ausgewählten Platz ein neuzeitliches Wunderwerk der Technik, den Thermenlandbrunnen, zu schaffen.

Diese Brunnenanlage ist mit vielen visuellen Möglichkeiten ausgestattet. Gesprüht wird in drei verschiedenen Wasserstrahlenniveaus. Die große Fontäne sprüht bis zu sechs Meter und wird von zwei Ringen in der Höhe von bis zu drei Meter umspielt. Das Ganze ist mit einer computergesteuerten Beleuchtungstechnik kombiniert.


  • Eduard Mörike
    Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut.
    Eduard Mörike

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