Museum Pfeilburg Fürstenfeld

Die Lage der Stadt Fürstenfeld hat von jeher alle Funktionen einer Grenzfeste erfüllen müssen. Einer der wichtigsten Türme der Fürstenfelder Stadtmauer, der „Schwarzturm„, stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist einer der wenigen noch erhaltenen Wehrtürme der Steiermark. Er ist in das zum Turm gehörende Schloss Pfeilburg integriert. Die Pfeilburg, benannt nach dem Besitzer Hans Pfeilberg, der das Anwesen 1490 erwarb, ist ein Haus, das die 850-jährige Geschichte der Stadt Fürstenfeld bestens repräsentiert.

In elf Räumen wird die wechselvolle Geschichte der „Stadt an der Grenze“ dokumentiert. Der Name „Kruzitürken-Museum“ leitet sich vom alten Fluch ab, der die doppelte Belastung der Oststeiermark durch Türken und Kuruzzen anspricht.


Eng mit Tabak und Rauchkultur verbunden

1691 begann Christoph Liscutin in Ungarn und in den Ländereien um Fürstenfeld mit dem Tabakanbau. Zwei Jahre später, 1693, gründete er in der Pfeilburg die 1. Tabakfabrik Österreichs – eine der ältesten weltweit. Dem Thema der Tabakwarenerzeugung und der ausgeprägten Genusskultur widmet das Museum im zweiten Stock besondere Aufmerksamkeit. Mehr als 300 Exponate geben einen anschaulichen Einblick in die Geschichte der Rauchkultur.

Link zum virtuellen 3D Rundgang der Pfeilburg Fürstenfeld

https://my.matterport.com/show/?m=ViTsFwfnHVU


Impressionen


  • Eduard Mörike
    Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut.
    Eduard Mörike

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