Grazer Tor

Das Grazertor wurde 1565 errichtet und war Teil der Stadtbefestigung. Bis 1857 war es Militärspital. Umbauten erfolgten 1776 und 1859. Im Gebäude war bis 1945 das Stadttheater untergebracht. 1945 wurde das Gebäude schwer beschädigt, der Wiederaufbau erfolgte 1949, jedoch ohne das Theater. Aus dieser Bauphase stammen Arbeiten von Prof. Fritz Silberbauer im Gebäudeinneren. Vom Künstler stammen die große Freskomalerei im Sitzungssaal, eine Türumrahmung im Standesamt sowie der Entwurf für zwei Glasfenster im Stiegenaufgang und im Sitzungssaal. Im Sitzungssaal fanden von der Stadt Zug gespendete Glasfenster Verwendung. Der Spruch des „Zuger Fensters“ verweist auf die nach dem Zweiten Weltkrieg durchgeführte Hilfsaktion für das kriegszerstörte Fürstenfeld.

Auf der Einfahrtseite über dem Tor befindet sich ein Habsburger Doppeadler, gekrönt von der Habsburger Krone und geschmückt mit dem höchsten Orden der Habsburger, dem Orden vom Goldenen Vlies.

Heute ist hier das Stadtamt untergebracht.


Impressionen


  • Eduard Mörike
    Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut.
    Eduard Mörike

Teilen Sie diese Seite mit Ihren Freunden