Festungsweg

 

Die erste markgräfliche Burg in Fürstenfeld im Bereich der ehemaligen Tabakfabrik (Schloss am Stein) wurde um 1170 erbaut und diente der Sicherung der nach Osten auslaufenden Täler der Feistritz, Rittschein und Ilz. Der im Anschluss an diese einfache Burg entstandene Straßenmarkt wurde im Laufe des 13. Jahrhunderts aufgrund seiner wehrtechnisch günstigen Lage auf der zur Feistritz steil abfallenden Terrasse zu einer Grenzstadt ausgebaut und durch eine mit Wohntürmen verstärkte Ringmauer geschützt. Gemeinsam mit anderen Grenzstädten wie Radkersburg, Hartberg, Friedberg und den zahlreichen oststeirischen Burgen sollte Fürstenfeld der Sicherung der Ostgrenze des Landes dienen, die immer wieder von den Magyaren bedroht wurde. Zu einer weit größeren Gefahr für die österreichischen Länder wurden jedoch zu Beginn des 16. Jahrhunderts die Türken. Da die mittelalterlichen Befestigungsanlagen den wehrtechnisch geänderten Ansprüchen nicht mehr entsprachen, ordnete König Ferdinand I. auf Drängen der Landstände hin die Neubefestigung von Graz und der Grenzstädte an. Der Tessiner Baumeister Domenico dell’Allio – „seiner römischen Majestät oberster Baumeister“ und berühmt als Erbauer des Grazer Landhauses – wurde vom Landesfürst mit der Gesamtleitung des umfangreichen Festungsbauprogramms in der Steiermark betraut.

Der Festungsweg ist anhand von 13 Stationen erlebbar


Impressionen


  • Eduard Mörike
    Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut.
    Eduard Mörike

Teilen Sie diese Seite mit Ihren Freunden